
... oder wenn der Schützenverein schwimmen lernt. Christi Himmelfahrt ist seit Jahren ein fester Bestandteil im Kalender des Schützenvereins Kleinburgwedel ...
... und auch in diesem Jahr ließ sich die Herrenrunde von Wind, Wetter und matschigen Feldwegen nicht aufhalten. Ganz nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur zu trockene Kleidung.“ Um 10:30 Uhr trafen sich 25 tapfere Teilnehmer am alten Feuerwehrhaus, fest entschlossen, den Elementen zu trotzen und die von Walter und Stephan sorgfältig ausgewählte Strecke zu bezwingen. Schon beim ersten Stärkungsgetränk wurde klar: Heute braucht es nicht nur gute Laune, sondern vermutlich auch später trockene Socken.
Bei frischen 9 Grad – erstaunlicherweise noch ohne Regen – startete die erste Etappe Richtung Altenhorst. Dort angekommen wartete bereits das eingespielte Catering-Team Michaela und Wolfgang mit einer zünftigen Verpflegung aus Mett, Brötchen und Wurst auf die Reisegruppe. Die erste Etappe wurde fachmännisch analysiert, bevor der Wettergott beschloss, ebenfalls am Vatertag teilnehmen zu wollen. Kaum wollte sich der Tross weiter Richtung Wiechendorf bewegen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Blitzschnell wurde die nahegelegene Bushaltestelle aufgesucht. Der kurze Regenschauer bot ausreichend Gelegenheit für ein weiteres Getränk – schließlich muss man die Wartezeit ja sinnvoll nutzen.
Danach ging es weiter über rutschige, schlammige Wege und nasse Straßen bis zum nächsten Halt kurz vor Mellendorf. Und wie bestellt wartete dort erneut das Catering-Team – ebenso zuverlässig wie der Regen, der pünktlich zur Rast wieder einsetzte. Doch weder Wasser von oben noch Schlamm von unten konnten der guten Stimmung etwas anhaben. Gut gestärkt und mit ausreichend „geschmierten Kehlen“ führte die letzte Etappe – diesmal tatsächlich trocken – Richtung Kleinburgwedel. Besonders die dunklen Autobahn-Unterführungen ohne Beleuchtung sorgten dabei für Orientierungslosigkeit und die Frage: „Sind wir noch auf Tour oder schon auf Abenteuerreise?“
Die Tour 2026
Bei Stephan angekommen, stand für einige Teilnehmer zunächst eine dringend notwendige Grundreinigung samt Kleiderwechsel auf dem Programm, bevor das traditionelle Grillgelage und der gemütliche Teil des Nachmittags beginnen konnten. Diese Fahrradtour zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie schön es ist, wenn alle Generationen zusammenkommen, gemeinsam lachen, feiern und auch schlechtem Wetter trotzen. Selbst diejenigen, die nicht aktiv mitradeln konnten, fanden später noch den Weg zum Grillabschluss.
Gegen 22 Uhr machte sich schließlich auch der letzte Teilnehmer auf den Heimweg – vermutlich mit müden Beinen, nassen Schuhen und vielen guten Geschichten im Gepäck.
Bis zum nächsten Jahr – hoffentlich mit etwas weniger Schlamm… oder wenigstens größeren Bushaltestellen!

















































































